LAND UND NATUR

Die Ortsgemeinde besitzt in Schmerikon und Tuggen rund 112 Hektaren landwirtschaftliche Nutzflächen, wovon 40 Hektaren im Naturschutzgebiet liegen.

Die Erhaltung und korrekte Bewirtschaftung von Landwirtschaftsland ist ein wichtiges Anliegen der Ortsgemeinde. Auch die Erhaltung und Weitergabe unseres Naturerbes ist ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft.

Verantwortliche Verwaltungsrätin: Ruth Wespe –  MAIL

Das soll professionell bewirtschaftet werden

LANDWIRTSCHAFT

Die Ortsgemeinde besitzt in Schmerikon und Tuggen rund 112 Hektaren landwirtschaftliche Nutzflächen, wovon 40 Hektaren im Naturschutzgebiet liegen. Das Land wird an einheimische Vollerwerbs-Landwirte verpachtet.

Wir legen Wert auf eine sorgfältige Bewirtschaftung; die Pächter werden mittels Vertrag zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Pflege der Kulturlandschaft verpflichtet.

Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil unseres Besitzes, garantieren doch die Bauern eine naturgemässe Pflege und Bewirtschaftung.

Verantwortliche Verwaltungsrätin: Ruth Wespe –  MAIL

Naturschutz in einer einmaligen Umgebung

NATUR UND FLACHMOORE

Die ortsgemeindeeigenen Naturschutzgebiete in der grossen Allmeind und der Bätzimatt sind von nationaler Bedeutung.

Flachmoore gelten als stark gefährdete Lebensräume; viele ihrer Bewohner (Flora und Fauna) sind vom Aussterben bedroht.

Die Ortsgemeinde engagiert sich mit geeigneten Schutzmassnahmen für die Erhaltung der Biodiversität und der einmaligen Naturufer am Obersee.

Verantwortliche Verwaltungsrätin: Ruth Wespe –  MAIL

Viel Platz für urtümliche Natur

GROSSE ALLMEIND

Die Allmeind von Schmerikon liegt am oberen Ende des Obersees, auf der Nordseite des Linthkanals und im ehemaligen Aufschüttungsbereich der Linth und des Aabachs. Das Riedgebiet erstreckt sich über rund 29 ha und gehört der Ortsgemeinde Schmerikon.

Wie andere Feuchtgebiete der Region wurde auch das Streuland der Schmerkner Allmeind zugunsten des intensiv genutzten Wieslandes beschnitten: Auf älteren Karten bis 1933 steht der Name «Grosse Allmeind» sogar noch im Gebiet oberhalb der gedeckten Aabachbrücke. Neueren Datums ist die Umwandlung von Riedflächen in Sport- und Schiessplätze und in das Absetzbecken der Kieswaschanlage. Andererseits hat sich das Riedgebiet bis in jüngster Zeit auf Kosten der Seefläche vergrössert.

Das Riedgebiet der Allmeind steht seit 1983 im Rahmen der allgemeinen Schutzverordnung der Gemeinde unter Naturschutz; das östlich anschliessende Gebiet ist Landschaftsschutzgebiet, einschliesslich dem Absetzbecken. Dieses wird in Zukunft nicht mehr benutzt und kann umgestaltet und in das Naturschutzgebiet eingegliedert werden.

Die Schmerkner Grosse Allmeind zeichnet sich durch aussergewöhlich reiche Orchideenvorkommen aus. Besonders das in ganz Europa bedrohte und sehr seltene Loesels Sumpf-Glanzkraut wächst hier noch.

Neben der besonderen Flora bietet die Grosse Allmeind auch Schutz für bedrohte Tierarten. Riedvögel, Kiebitze, Heuschrecken, Schmetterlinge und die seltene Libellenart Kleiner Blaupfeil.

Wenn See und Natur verschmelzen

BÄTZIMATT

Mit der Bätzimatt auf dem Gebiet der Gemeinde Tuggen im Kanton Schwyz besitzt die Ortsgemeinde nicht nur 75 Hektaren Wald und 24 Hektaren Naturschutzgebiet, sondern mit den in den letzten 100 Jahren durch den Abbau von Blausand entstandenen Inseln auch über Flächen, welche in beschränktem Masse als Weekendplätze vermietet werden können.

Die Bätzimatt in ihrem heutigen Zustand ist vor allem für seltene Amphibienarten von ausserordentlichem Wert. Als Teil des Linth-Deltas bildet sie zudem mit der wertvollen Schmerkner Allmeind eine ökologische Einheit. Für die Zugvögel führen wichtige Zugstrassen und die Linthmündung ist ein bedeutender Rastplatz für diese Vögel.